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You are currently browsing the A Lion Feuchtwanger blog by Dr. Adrian Feuchtwanger (great-nephew of LF) weblog archives for January, 2010.

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Archive for January 2010

Astrakhan-based jazz musicians The Lion Feuchtwanger Band seem to have gone quiet lately, but their website lives on, and ringtones are still available…

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 Jud Süss - Film ohne Gewissen, premiering at the Berlin Film Festival next month (Presseheft here). Starring three of the biggest names in contemporary German cinema: Tobias Moretti, Martina Gedeck and Moritz Bleibtreu. See also earlier blogposts of September 8th 2009, July 2nd 2009 and March 21st 2009 for further discussion. Reviewed in Spiegel here (’New Jud Süss Flops as Faustian Tragedy’). Also Edgar F.’s paper at IFS 2005. Upcoming on April 22nd 2010 at the Wiener Library in London: Dr. Daniel Wildmann of the Leo Baeck Institute London will give a talk entitled ‘The Ambivalence of Disgust - Jud Süss in Nazi Germany’.   [Addendum: Last night I attended Daniel Wildmann’s instructive talk, which focussed on how Harlan used a variety of cinematic techniques to provoke a mixture of shame, disgust and other visceral emotions in the viewer. Daniel was reluctant to see any links between LF’s novel and the Harlan film, considering them distinct cultural products. It should be noted, however, that Goebbels’ enthusiasm for the Harlan project was undoubtedly driven by the wish to produce a film that German cinemagoers would construe as a direct response to Feuchtwanger’s novel.]

  • Read Edgar F.’s review of Veit Harlan: Goebbels’ Starregisseur, by Ingrid Buchloh (Schoeningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-769 11-4) for the magazine Damals here.
  • Also upcoming:

20.04.10 20:00

‘Jud Süß’ als Theaterstück

 

TIP - THEATER IM PALAIS

Letzte Aufführung!

Nach Motiven des Romans von Lion Feuchtwanger

„Jud Süß“

Dienstag, 20. April 2010, 20.00 Uhr

Ort: Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin (Unter den Linden)

Besucherservice: Tel. 030-2010 693

Tel.: 030- 20 45 34 51 / Fax.: 030-20 10 693

Upcoming dramatic production of Goya in Solingen:

GOYA oder DER ARGE WEG DER ERKENNTNIS
Schauspiel nach dem Roman von Lion Feuchtwanger
Bühnenfassung und Regie: Vera Oelschlegel
Grosses Ensemble, Theater des Ostens, Berlin
Theater Solingen
January 30, 2010, 7.30 pm
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Reviewed by Eberhard Wais on the Südwest Presse website on 9th January:

Hechingen.  Noch im alten Jahr glänzte das Berliner Theater des Ostens mit seinen “Lustigen Weibern von Windsor”, nun kommt es am 27. Januar mit einem weitaus ernsteren Stoff ins Hechinger Museum: “Goya”.

 

Der spanische Hofmaler Goya und seine nackte Maja sind ebenso bekannt wie Lion Feuchtwangers Adaption in “Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis”. Daraus hat beispielsweise schon der bekannte DDR-Regisseur Konrad Wolf, ein gebürtiger Hechinger, einen vielfach prämierten und sehenswerten Film gemacht.

Vor einiger Zeit wagte sich Vera Oelschlegel mit dem Theater des Ostens an den Stoff und landete einen beachtlichen Bühnenerfolg. Mit diesem Stück “Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis” nach dem Roman von Lion Feuchtwanger, der in den 50ern als einer der bedeutendsten Schriftsteller deutscher Sprache galt, kommt das Theater des Ostens am Mittwoch, 27. Januar, ab 20 Uhr in die Stadthalle Museum. Ein Theaterereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Vera Oelschlegel charakterisiert der spanische Maler Francisco de Goya (* 30. März 1746 in Fuendetodos, Aragón/Spanien; 16. April 1828 in Bordeaux ) als Inbegriff des wahren Künstlers: “radikal, freiheitsliebend, verzweifelt, aufbegehrend, leidend, liebend, kämpfend “zerrissen”. Sie trifft damit den historischen Goya durchaus gut. Auch Lion Feuchtwanger hat in seinem voluminösen Roman ein interessantes “Bild” dieses Bildgestalters entworfen, auch wenn er sich an manchen Stellen gewisse künstlerische Freiheiten zugestanden hat.

Daraus ein packendes Theaterstück zu konzipieren ist verständlicherweise reizvoll, wenngleich auch riskant. Soll es nicht zum reinen Historienstoff werden, was Feuchtwangers Roman nun keinesfalls ist, bedarf es schon stimmiger Regie und überzeugender Darsteller. Aber bei Vera Oelschlegel ist der Stoff in guten Händen, mit ihrer Umsetzung von “Name der Rose” und auch Storms “Schimmelreiter” hat sie bewiesen, dass sie große Literatur vorzüglich auf die Bühne bringen kann.

Während der Roman auf vielen Seiten den steilen Aufstieg des Künstlers zum Hofmaler schildert und als Haupthandlungsstrang die leidenschaftliche Affäre mit der Herzogin von Alba und die politischen Machtspiele am Hof herausstellt, muss das Theaterstück hier Schwerpunkte setzen. “Vera Oelschlegel - selbst als Schauspielerin in dem Stück aktiv (sie spielt Königin Do·a María Luisa) - erweckt sie als Regisseurin diese faszinierende Künstlerfigur zum Leben, destillierte aus diesem vielschichtigen Roman ein packendes, witziges, dramatisches Theaterstück”, betont Sylvia Sanktjohanser, Kulturreferentin der Stadt Hechingen.

Das Ende Goyas Affäre mit der Herzogin Alba, eine darauf folgende schwere Krankheit Goyas und seine Konfrontation mit der Inquisition führten zu einem radikalen Wechsel in seiner Malerei. Goya sieht, wie Menschen an ihrer Umgebung, an der Gesellschaft scheiterten; er sieht, wie sie Opfer und Täter zugleich sind. “Durch den Kunstgriff, sowohl den jungen, naiven und ungestümen Goya als auch den gealterten Goya gleichzeitig auf der Bühne zu zeigen, spannt sich der Bogen dieses abwechslungsreichen Lebens”, ist Silvia Sanktjohanser zurecht begeistert von der Inszenierung.

Perhaps Herr Wais might have mentioned a little more about
art as catalyst for social change, the rejection of authoritarianism
and the instruments of repression (the Inquisition),
the gradual move towards democratic forms of government..... AF.


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